„Faith in Strangers“ heißt das vierte Studioalbum von Andy Stott aus Manchester. Der Name kommt nicht von ungefähr – mit geduldigen Dramaturgien und einer Freude an Abstraktion macht sich der Produzent aus Manchester nämlich an die musikalische Besiedlung von Geisterstädten. Er kommt zwar mit unergründlich tiefen Ambient-Bässen daher, versprüht mit seinen Soundverformungen aber eine Aufbruchstimmung in leeren Straßen. Durch Field Recordings und die verzerrte Stimme von Alison Skidmore, seiner ehemaligen Klavierlehrerin, lässt Andy Stott Industrieruinen lichtdurchflutet erscheinen. Wobei es sich in diesem Fall nur um kaltes, künstliches Licht handeln kann. Mit Fremden im Raum.

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